Der Podcast über Frauen im Sport
00:00:02: Ich glaube oder ich bin mir ziemlich sicher, dass Bewegung Teil meiner DNA ist.
00:00:25: Liebes Team heute nehme ich euch mal wieder mit in die Welt des Basketballs und stelle euch ein absolutes Powerhouse vor das euch in unserer heutigen Folge zeigt, dass ihr alles schaffen könnt!
00:00:38: Sie war Basketball-Profi, ist Doktor der Wirtschaftsinformatik also auch noch ein krasses Brain und inzwischen versucht sie neben ihrem Vollzeitjob im Ehrenamt ihre große Liebe den Frauen Basketball voranzubringen.
00:01:08: Auch wenn andere das anders sehen.
00:01:10: Und was wir brauchen, damit die Basketball-HeimWM der Frauen im September in Berlin ein Riesenerfolg
00:01:17: wird.
00:01:18: Genießt die Folge!
00:01:19: Gebt uns unbedingt Feedback.
00:01:21: Gerne eine fünf Sterne Bewertung bei Spotify.
00:01:23: Das hilft uns total und folgt uns auf Instagram.
00:01:27: Hier ist jetzt für euch Dr.
00:01:29: Iriti
00:01:29: Amuro.
00:01:42: Wahrscheinlich etwas, dass wir beide teilen... Für mich ist das ständige Ausprobieren, Neuerwege und das Lernen neuer Dinge.
00:01:50: Und auch das Wachsen an Herausforderungen.
00:01:53: Das war wichtig im Leben.
00:01:54: Und irgendwie dass nach vorne schauen ist für mich zu einer Art Lebensart geworden.
00:01:59: Ich weiß gar nicht ob ich schon immer nicht still sitzen konnte sozusagen oder ... Ich weiß nicht, wann ich mir das angeeignet habe.
00:02:17: Aber ich war schon immer in Bewegung seitdem ich denken kann.
00:02:20: Ich hab vor allem nach vorne geschaut und in harten oder schwierigen Zeiten.
00:02:26: Bewegungen ist für mich eine Art Vorwärtsbewegung als Schutzmechanismus.
00:02:33: Mega spannend!
00:02:34: Tausend Fragen... Für mich sind das zwei Sachen, die du gerade gesagt hast.
00:02:41: Einmal Bewegung, physische Bewegung.
00:02:44: aber dann hast du ja auch so von Weiterentwicklung und so gesprochen und das ist für mich gar nicht unbedingt physische Bewegungen sondern war es Inneres.
00:02:53: Ja, das stimmt.
00:02:56: Und ich merke aber auch dass ich beides brauche.
00:02:58: wenn ich zum Beispiel Wochen habe wo ich einfach sehr viel arbeiten muss oder sehr viele Themen gleichzeitig anstehen und das Gefühl habe, ich komme nicht zum Sport.
00:03:06: Dann fühle ich mich unausgeglichen dann werde ich ganz hibbelig und deswegen frage ich mich manchmal kann ich vielleicht einfach nicht still sitzen?
00:03:16: Und gleichzeitig hab' ich aber auch dieses was du gerade angesprochen hast diese innere Bewegung den Drang nach vorne zu schauen, nach vorne kommen.
00:03:23: und auch im Kopf kann ich nicht gut stillsitzen sozusagen sondern setze mich gerne mit Themen auseinander, denke gerne auf Themen herum und möchte auch da also im Kopf in Bewegung bleiben.
00:03:37: Und irgendwie genau beides ist für mich total wichtig.
00:03:40: aber du hast schon recht das sind eigentlich auch sehr unterschiedliche Formen der Bewegungen.
00:03:45: Was für physische Bewegungsformen machst du denn noch heute so?
00:03:50: Pumpen!
00:03:52: Pumpen.
00:03:53: ich liebe es ins Fitnessstudio zu gehen um mir einfach Gewichte draufzuballern Und am liebsten so, dass ich am nächsten Tag Muskelkarte hab.
00:04:03: Das ist mein Auspowern.
00:04:05: Ich zwinge mich einmal die Woche auch irgendeine Form von Cardio zu machen.
00:04:10: Im besten Fall...
00:04:12: Not
00:04:12: to a favorite!
00:04:12: Not my favorite!
00:04:13: Hasse ich.
00:04:14: Im Besten Fall draußen und nicht auf dem Laufband.
00:04:17: Ich habe eine Zwischenform gefunden, das ist ... Auf dem Laufen mit einer Steigerung einfach gehen.
00:04:25: Also Powerwalking den Berg hoch Genau, aber da muss ich mich zu zwingen.
00:04:30: Einmal die Woche irgendwie Kadeo zu machen und mich irgendwie zu bewegen und so auszupauen.
00:04:34: Aber sonst, ich liebe es zu pumpen.
00:04:36: Herrlich!
00:04:37: Und dann natürlich nochmal die Frage für die andere Seite der Medaille und die Bewegung für die Birne?
00:04:43: Wie gestaltest du die?
00:04:45: Das sind die vielseitigen Themen mit denen ich mich auseinandersetze von Montag bis Sonntag eigentlich sowohl im Hauptberuf als auch mein Nebenberuf- und Ehrenamt.
00:04:58: Ja, einfach sehr viele Themen die ich auf der Platte habe.
00:05:00: Und da ist natürlich dann auch der Ausblech also die körperliche Bewegung für mich total wichtig weil mir schon oft auch einfach die Birne raucht und ich das Gefühl habe Ich brauche jetzt kurz ein Break
00:05:10: Und das ist tatsächlich der perfekte Übergang zu unserem ersten Stopp sozusagen in unserer Unterhaltung, weil in diesem Podcast haben wir so ein paar strukturelle Elemente die uns ein bisschen helfen und der erste ist die sogenannte FIFA-Karte oder Quartettkarte wenn wir nicht alle aus dem Fußball kommen.
00:05:29: Und zwar darfst du dich liebe Irithi einmal bitte selber vorstellen.
00:05:34: Wie würdest du deine Quartett- oder FIFA-Karte ausfüllen?
00:05:38: Was würde da alles
00:05:39: draufstehen?".
00:05:41: Ja, das ist jetzt interessant, weil man ja irgendwie immer dazu neigt sich so ganz chronologisch von vorne vorzustellen.
00:05:49: und also ich bin irritiert, ich bin noch thirty-fünf Jahre alt, ich vergesse immer wie alt ich bin.
00:05:55: aber ich bin auch thirty Jahre alt und Berlinerin sogar stolze Berlinerin, wir sind eine aussterbende Spezies.
00:06:05: Ich habe viele Jahre Basketball gespielt.
00:06:06: in diesem Kontext haben wir beide uns ja auch kennengelernt sowohl in Deutschland als auch in den USA am College.
00:06:14: aber um es jetzt nicht so langweilig zu machen und diese Chronologie dann vorzuführen hab ich so ein Thema was gerne aufgreife.
00:06:25: Und zwar mein Doktorvater, der mir als ich meine Promotion begonnen habe das Feedback gegeben hat, dass mein Leben und oder meinen Lebenslauf nicht gradlinig genug ist.
00:06:36: Dass ich mich bemühen sollte mehr Gradlinigkeit in mein Leben zu bringen weil es gut ist.
00:06:41: Wie bitte?
00:06:45: Genug, gerade genug für Führ.
00:06:47: Ja aber es ist so ein typischer Leben wie man's früher gelernt hat.
00:06:54: Man muss sich dann auf eine Sache im Leben konzentrieren, eine Berufung einem Job nachgehen und dann eine Richtung einschlagen.
00:07:04: und wenn man diese Richtung einmal eingeschlagen hat geht man die Richtung bis zur Rente.
00:07:08: Und das ist quasi die Legacy die man hinterlässt.
00:07:11: Das war sein Feedback.
00:07:13: Ich habe das mit mir sehr zu Herzen genommen, habe auch viel darauf rum gedacht.
00:07:17: Und ich glaube gerade heute wenn ich es auf mein Leben schaue und die letzten Jahre seitdem ich die Promotion da abgeschlossen habe würde ich sagen dass genau das nicht zu mir passt also dass ich ein Mensch bin der diese mehr Dimensionalität braucht.
00:07:35: gestückt ist von vielen verschiedenen Dingen, die ich mache.
00:07:38: Sowohl im Hauptberuf als auch im Lebenberuf und meinen ganzen Ehrenamt oder vor allem der Frauensport, dass das eigentlich meine Leidenschaft ist und dass sich darin aber damit ja nicht mein Geld verdiene.
00:07:49: Also das einfach ein Thema ist wo ich sehr viel Energie und sehr viel Engagement veraufbringen kann.
00:07:55: Und ich glaube einfach, dass diese Vielseitigkeit in meinem Lebenslauf das ist was mich ausmacht zum einen eine gute Managerin sein möchte in meinem Hauptberuf, aber ebenso eine gute Funktionärin in meinem Ehrenamt und dass ich finde das beide Welten für mich sehr gut zusammenkommen gerade weil ich diese Vielseitigkeit habe.
00:08:20: Das ist etwas für mich persönlich total bereicherndes.
00:08:27: Was hast du deinem Doktorfahrt da geantwortet, als er dir das gesagt hat?
00:08:31: Vor allem am Anfang der Promotion ist ja ein toller Start.
00:08:35: Ich habe natürlich Wissen aufsaugen wollen und seinem Vorbild folgen wollen und hab Ja-und-Armen gesagt und gesagt ich bemühe mich da mir gerade Linnigkeit reinzubringen.
00:08:45: Und ja Du hast schon recht!
00:08:48: Das stimmt, das fällt mir jetzt auch auf mit Blick auf mein Lebenslauf.
00:08:53: Aber ja, ich meine das war bezogen auf meinen Studium.
00:08:55: Weil ich habe in den USA... Wollte
00:08:57: grad sagen aber ist das eigentlich so?
00:08:59: Ja, weil naja ich hab viele Haken geschlagen.
00:09:02: also jetzt komme ich noch zu der Chronologie meines Lebens.
00:09:07: Ich habe ja in Berlin irgendwann dann mein Appi gemacht und für mich war sehr früh klar dass sich in die USA gehen möchte um da Basketball zu spielen und zu studieren.
00:09:16: Ich habe vor allem während der Schulzeit einen Schüleraustausch gemacht in den USA und hab mich da... ...in das Land, in die Basketballkultur.
00:09:22: Und auch in die Familie bei der ich da gelebt habe.
00:09:26: Dann bin ich genau an dem gleichen Bundesstaat zurück und bin mit meiner Gastschwester aufs College gegangen.
00:09:30: Wir haben zusammen Basketball gespielt.
00:09:32: Genau Washington State!
00:09:34: Mit meiner Gast Schwester.
00:09:35: Das war natürlich eine ganz besondere Zeit weil ich war weit weg von zu Hause bis dann vier Jahre am College.
00:09:40: Du hast einen kleinen Fenster im Sommer, in den du nach Hause kommen kannst.
00:09:44: Aber ich habe Weihnachten mit der Familie verbracht, Geburtstage mit der Familienverbraucht.
00:09:47: Ich war quasi wie das dritte Kind dieser Familie auch während meiner Zeit am College und heute immer noch Kontakt mit denen sind meine zweite Familie oder meine Familie.
00:09:59: Und deswegen war es eine sehr besondere Zeit ja und hat mich auch sehr geprägt.
00:10:06: Für mich war irgendwie klar dass ich das machen möchte.
00:10:08: und dann meinte meine Mutter Ich komme aus einem Akademiker in den Haushalt und meinen Eltern war total wichtig, dass ich studiere.
00:10:16: Und meine Mutter hat Angst gehabt das wenn ich in die USA gehe, dass sich da nichts ordentliches lerne und nicht ordentliche Studiere.
00:10:23: Sport war mein Eltern jetzt nie so wichtig sondern Studium und Ausbildung war viel wichtiger.
00:10:29: Dann habe ich mit meiner Mutter ein Deal gemacht, dass sie etwas studieren im Bachelor was ich dann hier in Deutschland auch nutzen kann um weiter zu studieren also mein master zu machen und nicht quasi von vorne anfangen muss weil das wäre für meine mutter verlorene zeit gewesen.
00:10:44: und dann habe ich kommunikationswissenschaften studiert weil man das eins zu eins in deutschland dann auch an sich anerkennen lassen kann.
00:10:52: witzig hab ich auch gemacht so ein quatsch studio und deswegen denke ich so ja Mam, habt ihr da irgendwas studiert?
00:11:00: Aber
00:11:00: gut.
00:11:01: Der Plan ist aufgegangen weil ich konnte dann hier mein Master machen musste nur ein paar Kurse irgendwie noch wiederholen aber ich habe diese vier Jahre nicht verloren in der Wahrnehmung meiner Mutter zumindest nicht.
00:11:14: und dann hab' ich hier meinen Master gemacht und Basketball gespielt in Herne also erst in Chemnitz und dann in Hernes oder an der Universität Duisburg essen meinen Master.
00:11:24: Und da ging es dann schon los, der Master hieß angewandte Kognitions- und Medienpsychologie.
00:11:29: Der war halt reigeteilt in BWL Informatik... Ja, cool!
00:11:34: ...und so eigentlich Social Media Marketing und ein bisschen Kommunikationswissenschaften.
00:11:38: Schästiger
00:11:39: Studiengang?
00:11:40: Ja.
00:11:41: Und er hat mir das Studium hat mir so Spaß gemacht neue Leidenschaften offenbart, die ich gar nicht wusste dass ich sie habe.
00:11:53: Also gerade an dieser Schnittstelle Informatik und Psychologie Mensch-Computer Interaktion Entscheidungsarchitekturen wie man in virtuellen Räumen bauen kann was ja auch schon wieder dann Richtung Marketing geht.
00:12:10: Also einfach sehr vielseitig, genau wie meine Interessen.
00:12:14: und aufgrund dieses Masterstudiums konnte ich dann in Wirtschaftsinformatik promovieren.
00:12:20: Und mein Doktorvater war ein Juniorprofessor an der FU Berlin für die Wirtschaftsinormatik und er war aber auch an der Universität Duisburg Essen ein Lektor von mir weil er dort promoviert hat.
00:12:37: und ja, so habe ich dann quasi als ich nach Berlin zurückgekommen bin.
00:12:40: Ich hab relativ früh meine Karriere beendet.
00:12:44: Bin zurück nach Berlin gekommen, weil also aus familiären Gründen hier einfach gebraucht wurde Und das war für mich damals auch der Grund ein bisschen mit dem Profisport aufzuhören Weil es hier in Berlin nur eine zweite Bundesliga gab und keine professionellen Strukturen.
00:13:00: Du hast in Berlin auch noch dann zweite Liga ein bisschen gespielt.
00:13:03: Genau, das habe ich neben der Promotion dann gemacht aber es war für mich nicht mehr Leistungssport.
00:13:07: also es war ganz klar mein Fokus liegt auf der Promotion und die Spiele nehmen bei noch ein bisschen Basketball wobei ich sagen muss dass das Bisschen Basketball spielen der zweiten Bundesliga dann auch zunehmend zur Herausforderung wurde.
00:13:19: Dann hab ich letztendlich zu Covid ganz aufgehört und hab dann fertig promoviert und bin dann in den Berufswelt eingestiegen und habe aber nebenbei immer wieder Möglichkeiten gefunden, dem Frauenbasketball treu zu bleiben.
00:13:32: Und Dinge mitzubewegen und anzuschieben weil das einfach eine Leidenschaft von mir ist.
00:13:40: Ich bin auch Basketball-Fan einfach und gerade der Frauenbastball in Deutschland liegt mir sehr am Herzen.
00:13:45: und dann hab ich einen Flinterprojekt hier in Berlin begonnen wo ich einmal die Woche Training gebe.
00:13:50: Bin ja auch als TV-Experte ein bisschen unterwegs an den Wochenenden Und seit März bin ich Vorstandsvorsitzender der ersten DBWL hier in Deutschland.
00:14:01: Ein großes Ehrenamt, große Fußstapfene die ich da getreten bin aber auch eine tolle Herausforderung.
00:14:08: Wo fange ich jetzt an?
00:14:09: Ich würde dich erst mal bitten, so wie schon in unsere Panel damals das Wort Flinta zu erläutern.
00:14:15: Weil ich glaube, dass kennen noch nicht alle.
00:14:17: Genau ohne diesen Buchstabensalat einzusteigen sage ich immer, Flinta bedeutet alle Personen und Personengruppen außer Sys-Männer die sind damit gemeint.
00:14:27: Also
00:14:29: schonmal gut zu wissen Ich arbeite jetzt einfach step by step meine Gedanken ab.
00:14:36: Würde ich noch mal gerne zu deinem Karriereende kommen, weil du hast jetzt so gesagt ja und ich habe immer Basketball gespielt das war mir schon wirklich wichtig und so.
00:14:44: aber du hast halt auch Nationalmannschaft gespielt Du hast nicht nur erst ein zweites Bundesliga gespielt sondern du hast es wirklich soweit gepusht wie das für eine Frau in Deutschland geht.
00:14:53: Wie war das für dich die Karriere zu beenden, weil persönlich und das hört man ja auch immer wieder von allen möglichen Athletinnen.
00:15:01: Die aus diesem Profizirkus aussteigen und jetzt Profi egal wie viel Geld man damit verdient hat es geht um die Zeit und die Passion die man rein steckt.
00:15:11: Da stirbt auch immer ein Teil der eigenen Identität.
00:15:14: Wie war's bei dir?
00:15:15: Dafür hatte ich enorme Angst dass sich in so einer gefühlte Bedeutungslosigkeit falle, weil man so viele Jahre in den Sport auch gegeben hat, sich auch darüber identifiziert hat.
00:15:28: Ich bin immer mit einem Vereinswagen in die Uni gefahren wo ganz groß mein Kopf an der Seite drauf war und ich dachte, mach's
00:15:35: so geil!
00:15:36: Heute würde ich glaube ich sagen, nee können wir das wieder anders machen?
00:15:41: Aber damals ich war so durch und durch identifiziert damit professionelle Basketballspielerinnen zu sein und fand es cool dass ich dann mit meinem coolen Vereins, wir hatten so Mini Cooper dass ich damit in die Uni fahren konnte.
00:15:54: Klar, das ist eine super kleine Community.
00:15:58: Basketball ist trotzdem immer noch eine Randsportart in Deutschland neben Fußball und Handball.
00:16:03: Ich glaube sogar auch Volleyball hat teilweise je nachdem wo man ist in Deutschland einen größeren Stellenwert.
00:16:10: Das heißt, die Basketball-Community ist klein und die Frauen-Basketball-Comunity ist noch kleiner Da eine erfolgreiche Sportlerin zu sein, ein Basketballspielerin zu sein bedeutend.
00:16:21: natürlich war es und prägt einen auch.
00:16:23: Und als ich dann aufgehört habe hatte ich vor allem Angst keinen Platz mehr in dieser Welt zu finden.
00:16:30: Deswegen bin ich total dankbar und auch froh dass sich jetzt so viele Arten und Weisen weiterhin dabei sein darf und einen Platz haben darf und was beitragen kann.
00:16:46: Ich glaube, wenn ich das nicht hätte dann würde es noch ein bisschen mehr schmerzen.
00:16:51: Aber mittlerweile kann ich mich total entspannt zurücklehnen und mir Frauen Basketball angucken und das richtig genießen.
00:17:00: Wohlwissend dass ich das heute nicht mehr abrufen kann und nicht mehr so aufs Paket bringen könnte.
00:17:05: Und das ist für mich auch total fein!
00:17:11: Schlechte Knie, sage ich mal.
00:17:13: Zwei Kreuzbandrisse und ich habe total Angst wenn ich jetzt spielen würde dass ich mich verletze und dann diese ganze Nachsorge und OP und Physiotherapie.
00:17:24: das könnte ich heute mit meinem Alltag überhaupt nicht mehr aufbringen auch die Energie mich da dann so richtig hinter zu klemmen.
00:17:29: Deswegen denke ich mir lass es einfach gleich und guck einfach zu und feuer an und habe andere Rollen gefunden.
00:17:41: Neben der aktiven Spielerin gibt es ja auf dem Paket, um das Spielfeld herum so viele Rollen die man begleiten kann und so viele verschiedene Wege in denen man auch Teil der Sportart sein kann.
00:17:53: Und ich glaube mein Platz ist jetzt vor allem an der Seitenlinie.
00:18:01: Hast du diese Rollen aktiv gesucht oder ist das zu dir gekommen?
00:18:06: Ich bin da tatsächlich reingestolpert, also von Hölzchen auf Steckchen sage ich immer.
00:18:11: Es kam irgendwie immer eines zum anderen.
00:18:13: Also vielleicht noch mal ganz kurz zurück.
00:18:16: die das ich aufgehört habe oder dass ich nach Berlin gezogen bin war für mich eigentlich... Also meine Mutter hatte damals ein Rezediv.
00:18:26: Die hatte Brustkrebs als ich das erste Mal in die USA gegangen bin Und dann war sie fast neun Jahre krebsfrei und hat dann zwanzig siebzehn Rückfall gehabt oder er kriegt es quasi zurückgekommen.
00:18:40: Sie hatte Metastasen im Umfeld, also meine Mutter war selber Onkologin und hat auch viele... Also ihr Umfeld ist noch viele Ärzte und Ärztinnen und ihre beste Freundin Meine Patentante meinte dann Irritie Es ist Zeit nach Hause zu kommen.
00:18:57: Deine Mama wird nicht mehr lange leben.
00:19:00: Das war total wichtig, das zu hören und auch quasi so direkt mit meiner Bartentranke da ins Gespräch zu gehen.
00:19:09: Sie meinte, ey die Zeit kriegst du nicht zurück?
00:19:14: Klar ich war immer unterwegs habe überall Basketball gespielt nur nicht in Deutschland Und das war glaube ich der beste.
00:19:21: das Beste was mir jemand hätte sagen können.
00:19:23: in der Situation Da stand für mich gar nichts zur Frage weiter in Herren und dann damals Basketballspiel oder irgendwo anders in Deutschland, sondern war klar ich komme zurück nach Hause.
00:19:33: Und damals gab es die Regel wenn du in der Nationalmannschaft spielst musst du erste Bundesliga spielen also mindestens erste Bundesleger.
00:19:39: Sonst qualifizierst du dich nicht für den A-Kader und dadurch dass es in Berlin nur eine zweite Bundesliga gab weil ich dann automatisch raus bin aus dem A-kader gefallen und für mich war dann auch klar Ich bin nicht mehr A Kader, ich spiele nicht mehr erstes Bundesliga.
00:19:53: Ich muss mir jetzt einen Job suchen, weil ich erst mal bei meiner Mutter sein möchte und zu Hause sein möchte.
00:19:58: Und dann war klar, dass das professionelle Basketball spielen in der Form erstmal vorbei ist.
00:20:06: Aber ich bin total froh, dass ich das gemacht habe und dann hier noch schöne eineinhalb Jahre mit meiner Mutter hatte bevor sie dann verstorben ist.
00:20:14: Häftig!
00:20:17: Ja aber zu deiner Frage ob ich mir das gesucht habe eigentlich nicht... Ich wurde schon mal ein paar Jahre vorher gefragt, ob ich mir vorstellen könnte als TV-Expertin in der NBA bei The Zone damals tätig zu werden und dann konnte ich mich überhaupt nicht vorstellen.
00:20:34: Hab dann in meinem Netzwerk umgefragt, ob sich jemand anderes das vorstellen könnte.
00:20:37: Damals hatte sich Alina Hartmann gemeldet und die habe ich dann quasi mit den Wörtern vernetzt.
00:20:47: Dann, in den Jahr- und Jahrzehnte, wurde ich noch mal gefragt.
00:20:50: Diesmal von Magenta Sport für die Frauennationalmannschaft.
00:20:53: Da dachte ich mir, das ist es!
00:20:56: Da möchte ich auf jeden Fall dabei sein.
00:20:59: Das möchte ich ausprobieren.
00:21:00: Ich hatte natürlich auch furchtbar Angst.
00:21:03: Weil ich nicht wusste wie das für mich ist, am Mikrofon zu sitzen und ein Spiel zu kommentieren.
00:21:09: Und habe dann aber das gemeinsam mit Alex Frisch gemacht.
00:21:14: Sehr erfahrener Kommentator, er hat viele Jahre das schon gemacht und ist seitdem er jetzt Girl Dad ist auch Frauenbasketball-Fan.
00:21:23: Er hat zugegeben dass ihn seine Töchter zum Frauen Basketball gebracht haben.
00:21:27: ja und das war wie Arsch auf einmal.
00:21:29: wir haben so gut verstanden.
00:21:31: von der ersten Sekunde an hat es total super harmoniert und dadurch habe ich für mich entdeckt dass mir das Spaß macht als TV Expertin.
00:21:37: und dann bin ich... ist das immer weiter gegangen kam die WM der Männer, wo sie Weltmeister geworden sind.
00:21:44: Da durfte ich dann eine kleine Rolle spielen und dann kamen die NBA dazu.
00:21:47: Und auf einmal habe ich mich auch getraut, die NBA zu machen um mich da so reinzuarbeiten.
00:21:53: So sind die Dinge immer zu mir gekommen.
00:21:56: Ich glaube grundsätzlich sage gerne Ja wenn ich das Gefühl habe.
00:22:00: Ich traue mir das zu und es fühlt sich gut an.
00:22:03: Ich hab da auch ne Kompetenz also kann da was beitragen.
00:22:06: Dann sage ich gerne ja zu allem.
00:22:08: Und irgendwie, also gerade im Frauenbasketball habe ich halt total Bock auf die Themen und deswegen hab' ich bisher fast immer ja gesagt.
00:22:17: Tolle Einstellung von der sich sicherlich einige was abschneiden könnten!
00:22:23: Ich möchte jetzt mal den Finger in die Wunde legen, Irithi... Du hast ja gesagt du liebst den Frauenbaskettball und dich da in die Themen rein zu hauen.
00:22:32: Du bist jetzt Vorständin der DWBL?
00:22:35: Was ist denn...?
00:22:36: die Crooks am deutschen Frauenbasketball.
00:22:40: Da läuft's ja eher so mittel, egal mit wem.
00:22:44: ich spreche auch mit den Girls aus der Bubble, die selber dazugehören, die sagen immer Mann und das Produkt ist halt einfach nicht gut!
00:22:52: Wir halten die Spielerinnen nicht es gehen alle weg wir entwickeln uns nicht selbst große Vereine feministisch orientiert sind, sagen ja wir wollen uns gerne engagieren aber frauenbarst geballt ist tot.
00:23:06: das lohnt sich einfach nicht.
00:23:08: Was machen wir denn da jetzt mit?
00:23:11: Ja und es ist schade weil wenn man in die usa guckt dann sieht man ja dass das thema gar nicht tot ist dass das gerade erst anfängt Und dass man sogar irgendwie so Startup-Gedanken im Frauenbarschgeball entwickeln kann mit Unrivald, dieser Dreikstrei-Liga.
00:23:28: Die sich da in den USA etabliert hat und einfach ein Millionengeschäft geworden ist, mit dem man richtig Geld verdienen kann.
00:23:39: Aber ja, du sagst das!
00:23:39: Was ist mit dem deutschen Frauenbarschi?
00:23:43: Ich glaube, dass wir gerade an einer kritischen... oder in einer kritischen Phase sind.
00:23:54: Wir sagen ja immer, es gibt viele Traditionsvereine in dieser Liga.
00:23:58: Sie ist leider jetzt geschrumpft auf zehn Teams.
00:24:01: Wir wünschen uns natürlich, dass ihr wieder anwächst auf vielleicht irgendwann mal wieder zwölf und perspektivischer eher vierzehn Teams.
00:24:08: Man sieht es auch in den USA eine WNBA.
00:24:11: wenn das Produkt lebt und Begehrlichkeiten weckt Dann ist auch Wachstum möglich.
00:24:21: Jetzt haben wir dieses Jahr die erste Saison mit zwei neuen Franchises und vor allem deutsche Spielerinnen, die in diesen Franchices spielen werden.
00:24:30: Ich glaube, da werden noch nie so viele WMBA-Spielerinnen... Deutsche WMCA-Spielerinnen.
00:24:34: also das ist phänomenal!
00:24:36: Das heißt, wir sehen ja überall dass Wachsum möglich ist und dass ganz viel auch passiert.
00:24:44: Ja und Deutschland muss Wege finden, diesen Schwung auch mitzunehmen und auch mitzuwachsen.
00:24:53: Also ich glaube es wäre fatal wenn wir in zehn Jahren zurückgucken und sagen ach das ist alles an Deutschland vorbeigegangen am deutschen Frauenbasketball Und ich glaube dass da Möglichkeiten gibt und dass auch erste Ansätze da sind wie wir den Frauen Basketball in Deutschland voranbringen können.
00:25:16: Sie werden immer wieder erwähnt und wir müssen sie auch immer wieder erwähnen, das sind diese Standards die sich die Vereine jetzt aufverlegt haben.
00:25:24: Das ist ein Schritt, ein richtiger Schritt zur Professionalisierung.
00:25:29: aber ich glaube die größte Hürde also neben diesen... weil du fragst warum stagniert das?
00:25:35: Und warum es in den letzten Jahren so wenig passiert und ich glaube eine sehr große Hürda ist Das eine ist zu sagen, wir wollen Professionalisierung und wir erkennen verschiedene Hebel über die wir das schaffen können strukturell.
00:25:51: Die Standards in den Hallen, die Standards in Geschäftsstellen sind auf jeden Fall Hebel, die auch wichtig sind um zu sagen Wir haben jetzt hauptberufliche Trainer und Trainerinnen die Nachwuchsarbeit leisten können, damit wir in der Breite wachsen können, um mit der Spitze besser zu werden.
00:26:10: Das sind ja alles so Hebel, die wichtig sind und wurden nicht nur erkannt von den relevanten Playern in der Frauen-Bundesliga sondern man hat jetzt auch sich darauf geeinigt diesen Weg gemeinsam zu gehen.
00:26:24: aber ich glaube was wo es noch ein bisschen hakt und was ein Thema ist das mir immer deutlicher wird ist die kulturelle Veränderung im Frauenbasketball in Deutschland.
00:26:38: Und ich sage kulturell, weil es gibt viele Traditionsvereine, die vor allem durch ihren Amt oder ihren Ämter aufgebaut wurden und das sind Menschen, die ihr ganzes Leben teilweise in den Frauensport geben und da ganz viel Leidenschaft und Herzblut reingeben, die aber auch den Frauenbaskettball als ihr Baby sehen.
00:26:58: Ich finde gerade immer wenn du Menschen hast Zeit und Energien etwas stecken und sagen, das ist mein Baby.
00:27:07: Dann klammern sie sich an dieses Baby.
00:27:11: Sie wollen eigentlich keine Veränderung weil es bedeutet dass sie ihr Baby aus den Händen geben müssen.
00:27:18: Es ist so.
00:27:22: einerseits wollen wir Und auch diese Menschen die den Frauen Basketball als ihr Baby betrachten wollen Fortschritt und die wollen Professionalisierung.
00:27:29: Und andererseits klammern sie sich ein bisschen dran, und wollen das eigentlich nicht aus den Händen geben?
00:27:34: Ich glaube da brauchen wir so einen kulturellen Shift, dass sowohl in den Vereinen als auch auf Funktionärsebene, dass wir alle eine professionelle Distanz zu dem Frauenbasketball entwickeln oder anerkennen, dass es vielleicht wichtig ist, das Baby in die Hände der nächsten Generation zu
00:27:54: geben.".
00:27:55: oder Strukturen hinter einem aufzubauen, damit da was nachwachsen kann.
00:28:00: Weil man vielleicht als Mensch der jetzt dreißig oder vierzig Jahre lang im Frauenbaskupel investiert hat auch an seine Wachstumsgrenzen kommt und irgendwann ist es einfach notwendig dass man frischen Wind reinbekommt neue Ideen, neue Ansätze und auch ein Kulturschiff.
00:28:14: Und ich glaube da sind wir gerade an so einer Säubruchsstelle wo ganz viel kultureller Wandel im Frauenbasketball passieren muss Und wo wir alle eigentlich einen Schritt zurückgehen müssen und sagen müssen, der Frauenbasker gehört nicht uns.
00:28:27: Er gehört vor allem den Spielerinnen und wir brauchen diese professionelle Distanz um wirklich Veränderungen auch mit anzuschieben.
00:28:37: Und wie macht man das?
00:28:38: Wie kriegt man das hin?
00:28:41: Wenn ich die Antwort hätte...
00:28:42: Also weil es klingt für mich total sinnvoll aber auch der beabstragt!
00:28:48: Weil wie gehst du jetzt zu dem Verein und sagst Hallo liebe Geschäftsstelle von Alba und von den anderen Kollegen, bitte distanziert euch.
00:29:01: Und stellt jüngere Leute ein?
00:29:03: Nee!
00:29:04: Jüngere Leute einstellen wäre konkret.
00:29:06: Das wär eine konkrete Maßnahme.
00:29:08: Vielleicht braucht man dafür ne Quote.
00:29:09: Nein.
00:29:11: Ne ich glaube also meine Philosophie ist irgendwie dass man das gemeinsam angehen muss.
00:29:17: Ich bin da auch was das betrifft durch und durch irgendwie Teamplayer Und ich sehe das ja bei mir in meinem Beruf und deswegen kann ich da ganz viele Parallelen ziehen.
00:29:26: Ich habe die besten...
00:29:28: Mein Beruf ist jetzt...
00:29:30: Also, weil der... Genau also ich arbeite heute als IT-Managerin und ich mache, bin Product Ownerin und Produkt Managerin und entwickle mit meinem Team gemeinsam Produkte, also Softwareentwicklung Arbeiter in einem großen Team ganz eng zusammen auch mit einem anderen Produkt verantwortlichen.
00:29:54: Also wir teilen uns die Produktverantwortung, weil ich in einem Großkonzern arbeite.
00:29:59: Wir haben einmal die Konzernperspektive und dann entwickeln wir das Produkt ja für internen Betreiber.
00:30:07: Es ist jetzt viel zu abstrakt, ich bearbeite bei der Deutschen Bahn und bin Teil des Konzerns.
00:30:13: Und es gibt ja viele Tochtergesellschaften und vor allem Betreber der deutschen Bahn die tatsächlich die Züge fahren und sich um die Zügen kümmern und um die Flotten kümmern.
00:30:23: DB-Regio, DB-Fan-Verkehr zum Beispiel.
00:30:26: Wir haben jetzt ein Produkt entwickelt mit der DB-Regio was den hilft... Ihre quasi eine Ferndiagnose über die Fahrzeug- und Fahrzeugflotten zu machen, also immer den Zustand der Fahrzeuge zu kennen.
00:30:39: Das heißt Daten vom Fahrzeug werden an die Cloud gesendet.
00:30:42: wir holen sie dann an unsere Cloud gesended.
00:30:45: Wir verarbeiten die Daten und zeigen Sie am Ende den Fahrzeugingenieuren und Fahrzeugtechnikern damit die wissen wie ist der Zustand meiner Flotte?
00:30:52: Wie geht es meinen Fahrzeugen?
00:30:54: habe ich irgendwelche serienprobleme oder Auffälligkeiten an den Fahrzeugen usw.
00:30:59: Und um dieses dieses Produkt möglichst gut aufzustellen und weiterzuentwickeln, haben wir von Anfang an gesagt dass wir uns die Produktverantwortung teilen.
00:31:09: Wir haben einmal den Konzern das ist dann mein Teil der Produktverordnung und wir haben die DW-Regio ja quasi eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn ist Und da sitzt Mein Pondant eine Person die quasi in die Region hinein Die Repräsentanz für dieses Produkt ist und als Product Owner oder auch als Produktmanager.
00:31:32: Und dasselbe sehen wir eigentlich bei der Liga.
00:31:34: Ich bin ein gewählter Vorstand als repräsentative Funktion und Interessenvertretung aller Vereine, und jeder Verein hat eine eigene Repräsentanz- und Interessensvertretungen.
00:31:45: Wir teilen uns ja quasi die Produktownerschaft über die erste DBBL und in meinem Berufsalltag habe ich das selbe oder ähnliches Konstrukt für die Software, die wir entwickeln.
00:31:59: weil du mich fragst, wie kommt man dahin diesen kulturellen Wandel voranzutreiben?
00:32:04: Ich glaube ganz fest daran und das habe ich in meinem Beruf gelernt.
00:32:09: Dass man sich gut kennenlernen muss und eine Vertrauensbasis schaffen muss.
00:32:15: Mit dem Produktverantwortlichen von der DB-Regio habe ich ein sehr enges berufliches Verbindung.
00:32:22: Wir verstehen uns sehr gut!
00:32:23: Wir sehen uns jeden Tag im Termin weil wir unterschiedliche Perspektiven und Interessen vertreten.
00:32:29: Und wir streiten aber auf eine gesunde Art und Weise, die das Produkt voran bringt.
00:32:35: Das übertrage ich jetzt auf die Liga.
00:32:37: Ich denke mir, ich muss alle Vereinsverantwortlichen kennenlernen.
00:32:40: Ich muss die Vereine kennenlern.
00:32:42: Ich muß die individuellen und lokalen Herausforderungen kennenlären.
00:32:47: Und ich muss ein Vertrauensverhältnis mit den Verantwortlichen in den Regionen und in den Vereinen finden um mich gut und professionell mit ihnen streiten zu
00:32:55: können.".
00:32:56: Und ich glaube so, wenn man eine gute Kultur schafft und sich sinnvoll streiten kann dann schafft man es auch das Produkt nach vorne zu bringen.
00:33:05: Das ist jetzt mein Ziel dass wir Zeit brauchen dieses Vertrauensverhältnis mit den Vereinen oder den Vereins Verantwortlichen aufzubauen.
00:33:14: aber das ist auf jeden Fall mein Ziel weil ich glaube nur so geht es.
00:33:19: Wie fühlst du dich in deiner neuen Rolle?
00:33:20: Fühlte dich akzeptiert?
00:33:22: hast Du das Gefühl diese Beziehungen gut aufbauen kann, sind die Türen offen?
00:33:30: Ja.
00:33:30: Also ich glaube viele Vereinsverantwortliche oder viele Vereine haben eine gesunde Skepsis.
00:33:38: Die kennen mich nicht gut und finden es glaube ich gut dass auch als ehemalige Spielerin mir das Zutraue unter reingegangen bin weil ich höre vielerseits Gut ist jetzt auch mal nicht nur eine Frau zu haben, sondern auch eine ehemalige Spielerin.
00:33:56: Eine die selber in der Liga gespielt hat und ja aufgrund meiner Erfahrung so ein bisschen Wissen und Expertise mitbringt.
00:34:10: Und andererseits muss ich mir natürlich auch den Respekt erarbeiten und muss denen zeigen dass es mir ernst ist.
00:34:20: Wir haben aktuell die Herausforderung, dass es viele kleine Vereine gibt.
00:34:23: Es gibt eine Gemengelage von kleinen Vereinen und Herausforderungen eher kleiner Vereinen, die sehr stark auf ehrenamtlichen Strukturen aufgebaut sind.
00:34:32: Und größere Vereine, die beispielsweise auch von Männerteams oder... die in Strukturen sind, wo auch BBL-Teams, also Männerbundesligateams angesiedelt sind und dann eben auch von den Struktoren profitieren können.
00:34:47: Und schon sehr viel professioneller und größer aufgestellt sind.
00:34:51: Das ist so eine Gemengelage, wo glaube ich auch die kleinen Vereine am Anfang großen Respekt davor hatten oder Angst davor hat, dass sich eher die Perspektive der großen und professionelleren Vereine vertrete.
00:35:05: Da ist es natürlich ganz besonders wichtig mit den kleineren Vereinsspreche, die Menschen kennen gerne und auch auf deren Bedürfnisse und Themen eingehe.
00:35:14: Aber das ist ein Prozess!
00:35:16: Und ich meine es jetzt seit zwei Monaten in dem Amt... Die Saison ist jetzt gerade vorbei zumindest in der ersten DBBL.
00:35:24: Die zweite DBBL hat jetzt ihr Final Four am Wochenende dann ist auch die Saison vorbei Und dann muss ich jetzt den Sommer wahrscheinlich ein bisschen nutzen um rumzufahren und Hände zu schütteln, mich hinzusetzen und die Menschen kennenzulernen.
00:35:39: Ja krass!
00:35:40: Wie teilst du dir das auf mit deinem Fulltime-Job bei der DB?
00:35:44: Und dann eben so einem umfangreichen Ehrenamt dass dir persönlich eben auch so wichtig ist und deswegen sicherlich nicht nur viel Zeit in Anspruch nimmt sondern auch viel Kappa im Kopf.
00:35:54: Ähm ja also ich bin immer noch dabei ein Rhythmus zu finden.
00:35:59: Ja wie gesagt... Ich bin erst kurz dabei.
00:36:02: Es ist viel tatsächlich, es ist ein großes Ehrenamt aber ich bin nicht alleine, das muss ich auch dazu sagen.
00:36:11: Ich habe Dorothea Richter-Rostmann die hat... ...es ist eine ehemalige Spielerin und ist jetzt die zweite Legislaturperiode als Vorstände dabei.
00:36:25: Sie hat schon Erfahrungen gesammelt aus den letzten Jahren.
00:36:29: Die ist mit dem Vorstand und Daniel Endres ist ein Manager von Alba Berlin, der vor allem auch im Männerbasketball viel Erfahrung hat.
00:36:39: Vereinstrukturen in und auswendig kennt und der sehr, sehr viel Wissen hat so Sportmanagement.
00:36:48: Bereich und Kontext.
00:36:49: Und auch die Vereinstrukturen in Deutschland gut kennt, super vernetzt ist.
00:36:54: Wir teilen uns die Aufgaben.
00:36:57: von Anfang an gesagt wir treten als Team an und wollen uns die vielen Aufgaben und auch die Last muss man dazu sagen gleichmäßig auf unseren Schultern verteilen.
00:37:06: Da fühle ich mich sehr gut supportet.
00:37:10: also ich habe das Gefühl dass wir alle gegenseitig wirklich ein Team sind unterstützen und die Bälle zu spielen.
00:37:18: Und ich glaube nur so geht das, weil ich eben noch einen anderen Beruf habe und die anderen beiden ja auch hauptruflich andere Tätigkeiten nachgehen.
00:37:27: Ja und dann muss ich mich einfach gut organisieren aber das konnte ich schon immer.
00:37:31: Ich hab das Gefühl langsam ich werde zum kleinen Reisebüro für mich selber.
00:37:36: Ich bin einfach sehr gut durchgetaktet und sehr gut organisiert.
00:37:41: Aber das ist irgendwie auch etwas was mir liegt und was mir Spaß macht.
00:37:46: So viele Themen, wie ich immer in meinem Kopf habe, finde ich trotzdem, dass sich gute Strukturen im Kopf finden.
00:37:51: Und da versuche ich jetzt halt eben dieses weitere Aufgabe dieses Ehrenamt noch mit einzustrukturieren und einfach gut organisiert zu sein.
00:38:03: Boah!
00:38:04: Wir drücken ja auf jeden Fall sehr die Daumen, dass du da die Bälle für dich auch immer guten Balance hältst.
00:38:09: Pausen sind nämlich sehr wichtig damit man nicht ausbrennt sondern einfach... Ja, auch für sich in seinem Send und in einem gesunden Bereich bleibt.
00:38:20: Ich würde jetzt gerne aber noch mal ihre Tee weg vom Vereins... Fußball wollte ich gerade sagen!
00:38:26: Vom Vereins Basketball hin... zum Nationalteam und zur großen Aufgabe, die im September ansteht.
00:38:37: Weil dazu hast du sicher auch noch ein paar coole Insights, die WM steht an Und das ist was ganz Besonderes weil sie findet tatsächlich in deiner Heimatstadt auch noch statt In Berlin.
00:38:48: Du lachst schon, du freust dich hoffentlich.
00:38:51: Wie blickst du auf dieses Turnier?
00:38:53: Wie ist der Stand?
00:38:54: Was können wir erwarten?
00:38:56: Also ich glaube es werden ganz besondere Momente Für die Basketballwelt und ich hoffe auch für ganz viele Einfach-Supporter und Sportfans in Deutschland.
00:39:06: Ich hab's gehört schon, auch aus dem Fußball gerade auch aus den Frauenfußball Ganz oft.
00:39:10: ja die WMWM da müssen wir was machen Da müssen alle vor Ort sein.
00:39:14: Ja es ist total schön Das gerade auch von Von aus dem Frauenfuußball zu hören Und sich da so Supporte zu fühlen.
00:39:23: Ich glaube das wird ein ganz besonderes Turnier Was wird Sportlich sehr, sehr tough für unsere Frauen-Nationalwirtschaft.
00:39:33: Aber ich glaube das wird ein ganz besonderer Moment einfach für dieses Team weil es sich ja dass auch er arbeitet hat ein Stück weit.
00:39:45: und jetzt die letzten Jahre haben sie so viele kleine Erfolge gefeiert trotz vieler Hürden und Herausforderungen und dieses Team steht Also, wir haben ja eingangs darüber gesprochen.
00:39:59: Es passiert gerade so viel im Frauenbarskeball und eigentlich wenn man in die USA schaut oder auch nach Europa schaut wo in Spanien oder in Frankreich so top liegen sind, die eine Vorbildfunktion für Deutschland haben dann denkt man sich ohja und Deutschland ist irgendwie das Schlusslicht.
00:40:15: aber wenn man sich diese Frau Nationalmannschaft anschaut dann denkt Geht da voll was?
00:40:22: Wir haben solche tolle, tollen Persönlichkeiten.
00:40:26: Aber auch solche Ausnahmetalente und solche gute... Top Basketball-Spielerin.
00:40:33: Wir haben jetzt Sato Savalli, Niara Savali, Leonie Febich, Luisa Geisesöder und Frieda Blühner.
00:40:40: Fünf Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft die in der besten Liga der Welt spielen.
00:40:44: Ja man klingt nicht schlecht!
00:40:46: Das klingt echt schlecht!
00:40:47: Fünf
00:40:47: von zwölf ja.
00:40:48: also das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
00:40:51: und dass diesen Spielerin die jetzt natürlich dadurch, dass sie international so erfolgreich sind auch ein Scheinwerferlicht auf Deutschland werfen.
00:41:00: Weil man sich fragt wo kommen die her?
00:41:03: Wo haben die Basketball spielen gelernt?
00:41:05: und dann können wir mit stolzer Brust sagen das sind unsere deutschen Top-Talente und die helfen ja auch quasi die Aufmerksamkeit auf uns zu richten Spielerin jetzt in Berlin dann so eine Weltbühne geboten wird.
00:41:20: Das ist etwas ganz Besonderes und ich hoffe, dass es neben dem Spektakel des Team USA was wir hier haben werden mit einer Pagebackers Asia Wilson Briana Stewart Sabrina UNESCO die ganzen also die Creme de la Creme des Frauenbars Geballts wird in der U-Bah Arena und in der Max Schmeldinghalle auf dem Paket stehen.
00:41:43: das allein ist mindblowing.
00:41:46: Neben ganz tollen anderen Nationen und Stars, die da auch auf dem Paket oder in den Hallen sein werden hoffe ich natürlich dass es sportlich einfach eine schöne Erfolgsgeschichte für diese Frauen Nationalmannschaft wird.
00:41:58: Weil wenn dann sollte es auf jeden Fall zu Hause möglich sein mit den Heimfans im Rücken mit hoffentlich vollem Arenen Ja, auch vielen Events die drum herum geplant werden.
00:42:10: Die natürlich dann wenn ich jetzt wieder aus Blick Frauenbasketball in Deutschland, die natürlich für den Frauen Basketball enorm wichtig sind weil es die Kids anlockt und hoffentlich mit der Strahlkraft dieser Teams dazu führt dass die Kids in der Sportart bleiben das wir in der Breite wachsen.
00:42:25: Ich hatte das Eingangs schon mal gesagt.
00:42:27: So schafft man es ja auch eine Sportart größer zu machen, wenn man in der Breite wächst.
00:42:30: Und diese Strahlkraft soll halt die WM auch haben für den deutschen Frauen Basketball oder auch deutsche Mädchen Basketball.
00:42:37: Dass wir einfach ganz viele neue Basketballerin sehen, die dann irgendwann auch in einem WMPL-Spiel stehen und sagen, ich habe mein großes Vorbild.
00:42:47: dabei beobachtet, wie sie eine Medaille gewonnen hat.
00:42:49: Und das hat mich meine ganze Karriere lang getragen weil ich wollte das unbedingt auch schaffen und erleben.
00:42:56: Das sind ja die kleinen Flammen, die man damit entzündet und deswegen hoffe ich dass das so eine Erfolgsgeschichte sein wird.
00:43:05: Oder natürlich, dass sie in ein paar Jahren in der DBWL stehen.
00:43:09: Die eine heftige Liga geworden ist bei der man viel verdienen kann die Top-Top-Notch in der ganzen Welt ist.
00:43:15: das wolltest du eigentlich sagen?
00:43:17: Das wollte ich natürlich eigentlich sagen und da haben wir viel zu wenig.
00:43:21: von Alexandra Wilke ist dieses Jahr Finals MVP und MVP der Saison geworden.
00:43:28: Das ist unser Aushängeschild im deutschen Frauen Basketball wenn es darum geht wer sind die Stars in Deutschland Und auch eine.
00:43:34: Alex Wilke hat natürlich diese Strahlfunktion, diese Strahlkraft und wir brauchen ganz viele Alex Wilkes in der DBBL damit die Qualität auf dem Paket besser wird.
00:43:49: Wir werden sehen wie heftig diese WM auf die nächste Generation abstrahlt.
00:43:54: und jetzt mit einem Blick auf die Urliberätin mache ich einen kleinen Cut.
00:43:58: Wir haben nämlich noch drei Kategorien, die wir abarbeiten dürfen.
00:44:02: Du darfst aus meinem kleinen Strauß hier ein Ziehen blind und damit unser weiteres Vorgehen bestimmen.
00:44:10: Wo gehst du rein?
00:44:11: Die goldene
00:44:11: Mitte.
00:44:13: Die Goldene Mitte ist das... Kannste nicht lesen, shoot
00:44:18: out!
00:44:20: Also es ist ein kleiner Fragenhagel den ich dir vorbereitet habe.
00:44:23: Du darfest kurz um knackig antworten.
00:44:25: wir wollen natürlich so viel wie möglich über dich wissen.
00:44:27: deswegen darf sie gerne auch ein bisschen ausführen.
00:44:30: Und jetzt geht's los Lieber Panel-Diskussion oder TV-Produktion?
00:44:38: Oh, TV-Produktion.
00:44:42: Ja?
00:44:44: Weil...
00:44:45: Genau, jetzt soll ich ausführen.
00:44:48: TV- Produktion heißt ja, dass wir live vor Ort sind bei einem Spiel.
00:44:53: Also sonst ... Das ist eine Studie.
00:44:55: Sonst kann das nicht auch ein Studio sein.
00:44:57: Aber ich habe jetzt also gesagt, dass TV-produktion direkt an Live gedacht.
00:45:02: Und das ist einfach besonders.
00:45:04: Das ist eine besondere Atmosphäre, man steht da in der Halle und hat meistens die besten Plätze.
00:45:11: Man ist am nächsten dran im Spielfeld nicht immer aber meistens.
00:45:15: Und das sind einfach besondere Situationen weil es entweder Highlightspiele oder ausverkaufte Hallen oder in der NBA einfach ne krasse Erfahrung und diese Energie in einer Halle mitzunehmen Und damit in so einem Hexenkessel zu stehen oder bei einem spannenden Spiel die ganzen Emotionen auf dem Spielfeld und von den Tribünen fühlen zu können.
00:45:43: Das ist für mich ganz besonders, da geht es mir gar nicht darum vor der Kamera zu stehen sondern einfach den besten Platz haben in der Halle und das alles aufsaugen zu können.
00:45:51: deswegen TV-Produktion im Live.
00:45:54: Dann switche ich jetzt mal hier meine Fragen rein, Folge und setze folgende hinterher auf einer Skala von eins bis zehn.
00:46:02: Wie war das Orlando Magic Game in Berlin?
00:46:05: Dass du ja für Amazon Prime Live von vor Ort gekovert hast?
00:46:12: Das war eine Zehn nicht sportlich aber von der Atmosphäre und der Erfahrung Und auch der Symbol-Trächtigkeit da zwei Berliner Jungs für einen NBA-Europe Game in einer pickgepackevollen Uber Arena zu sehen.
00:46:30: Mit dieser Energie, dieser Stimmung... Was das den beiden bedeutet haben muss?
00:46:35: Das ist etwas was die sich glaube ich niemals erträumt haben als kleiner Junge davon irgendwann in der NBA zu spielen.
00:46:42: Man wagt sich gar nicht soweit zu träumen und ich hole die NBA nach Berlin In meiner Heimatstadt.
00:46:52: Das war schon ein schöner Moment Und ich selber habe natürlich die Atmosphäre total genossen.
00:46:58: Aber wenn ich mich in Franz und Moritz Wagner hineinversetze, und in das was es für sie bedeutet haben muss, dann ist das total besonders.
00:47:06: Da hab' ich mir einfach sehr für die beiden gefreut.
00:47:08: Gute Antwort!
00:47:11: Dann passt doch die nächste auch wunderbar.
00:47:13: Europäischer oder US Basketball?
00:47:22: Der Klassiker Einfach generell.
00:47:25: Du sprichst jetzt nicht, dass die Spielweisen an und die Qualität des Basspreis sind?
00:47:30: Du darfst es ganz frei beantworten!
00:47:33: Du kannst sagen hey, Qualität besser hier, Marketing besser da... Mehr Soul hier...
00:47:39: Nee ich nehme das Full Package Und Klaas ist ein sehr gelecktes Produkt in den USA.
00:47:47: Aber das ist das, wonach wir alle streben.
00:47:49: Das ist das was wir alle erreichen wollen.
00:47:51: Das es unser Vorbild, unser Leitbild kulturell, basketbal technisch auch von der Art zu spielen.
00:48:00: Fast alle deutschen guten Spieler hatten US-amerikanische Vorbilder also ist es das US- amerikanische Produkt für mich und vor allem die WME.
00:48:10: Nice!
00:48:11: Schöne Antwort Ganz andere Richtung.
00:48:15: Du hattest zwei Kreuzbandrisse, du hast es vorhin schon kurz gesagt.
00:48:18: Was war für dich das Schwerste?
00:48:21: Das Mieseste daran?
00:48:24: Der Kopf.
00:48:26: Also klar... Man hört's auch immer wieder!
00:48:29: Es ist eine riesen Körperlicht und eine riesige Herausforderung, wieder erfitt zu werden und dann auf das Niveau zukommen, dass man vor den Kreuzbandrissen hatte.
00:48:42: Das war ein langer und harter Weg aber der Kopf war für mich so ein bisschen die Solbrauchstelle und das, was mir am meisten zugesetzt hat.
00:48:51: Aber auch etwas wo ich sehr viel daraus gelernt habe und sehr schnell dran gewachsen bin.
00:49:01: Und auch die Entscheidung zu sagen okay ich mache es nochmal!
00:49:04: Ich kämpfe mich zurück weil irgendwann muss man diese Entscheidung für sich treffen weil er auf Hyperprobacke ist.
00:49:10: eine Recovery anzugehen Das bringt überhaupt nichts.
00:49:13: Irgendwann führt man mit sich einen inneren Dialog und muss sich entscheiden, zieh ich das jetzt nochmal durch?
00:49:19: Mache ich das noch mal und kämpfe mich zurück oder lasse es einfach bleiben?
00:49:22: Und nach meinem zweiten Kreuzpandriss war meine erste Reaktion Ich lass es!
00:49:28: Mein Körper ist nicht gemacht dafür.
00:49:29: Ich hatte große Ambitionen.
00:49:31: Ich wollte XYZ erreichen aber ich lass es einfach.
00:49:34: Dann kam ein Moment wo ich den Schalter umgelegt habe und gesagt hab, nee scheiß drauf... So kann ich das nicht beenden.
00:49:42: Und in der Saison war ich ja natürlich gesideleint und habe ganz, ganz viel meine Reha in der Halle gemacht während der Trainingseinheiten von meinem Team.
00:49:54: Und es gibt in den USA meine beide Kreuzbandreservaren am College an den USA.
00:49:58: und es gibt Awards, die nach jeder Saison vergeben werden.
00:50:01: Und ein Award war Most Inspirational.
00:50:05: Ich hab
00:50:06: auf jeden Fall den Kreuzbrand-Award gewonnen.
00:50:08: Sorry!
00:50:11: Hängt hier?
00:50:12: Nee aber einen Award war most inspirational player und nach dem zweiten Kreuzrand hat mein Team nicht so must inspirational player gewählt.
00:50:23: Ich glaube, da bin ich sehr stolz drauf.
00:50:24: Bis heute und weil das für mich dieser Kackpunkt war.
00:50:28: Dieser Moment, in dem ich gesagt habe, nee!
00:50:29: Ich zieh das jetzt durch... ...und dann hab' ich mir wirklich zurückgekämpft und habe auch sehr stolzt auf mich, dass ich das geschafft habe.
00:50:35: Glaube ich toll finde ich schön.
00:50:39: Was war deine besondere Station als Profi?
00:50:45: Puh
00:50:46: Und ich möchte noch mal rephrasen Als Basketball-Spielerin
00:50:53: Ich glaube Trotz aller Hürden und Herausforderungen, und Ambivalenzen war es der Ackader.
00:51:02: Ambivalensen?
00:51:04: Ja ich hatte ein sehr ambivalentes Verhältnis zur Nationalmannschaft Aber trotzdem hat mir das sehr viel bedeutet.
00:51:15: Und damals waren wir nicht gut.
00:51:17: Wir haben keine Spiele gewonnen, wir hatten nicht mal Turniere an denen wir ... in denen wir spielen durften, sondern wir haben immer... Wir haben Jahr um Jahr die Qualifikation für eine Europameisterschaft verpasst.
00:51:28: Ach doch ja klar!
00:51:30: Das war meine Ära im A-Kader und es war echt so ne Dürreperiode des deutschen Frauenbarskeballs auch ne sehr, sehr lange.
00:51:42: trotzdem hat das mir unheimlich viel bedeutet und ich hatte wie alle anderen auch sehr, viele Ambivalenzen damit.
00:51:52: Und trotzdem würde ich sagen...
00:51:58: Ich übe
00:51:58: mich ja darin, auch ein bisschen mehr meinen Filter zu benutzen.
00:52:01: aber wenn man mal einfach von oben drauf schaut hatten wir einen A-Kader der so ein bisschen in Vergessenheit geraten ist für den sich niemand interessiert hat weder der Verband weil wir sportlich überhaupt nicht erfolgreich waren noch irgendwie die Basketball Community Wir sportlich nicht erfolgreich waren.
00:52:21: Und man hat sich oder wir haben uns als Spielerinnen, glaube ich so ein bisschen allein gelassen gefühlt.
00:52:26: jedes Jahr gab es einen neuen Bundestrainer der oder die das so ein bißchen nebenberuflich gemacht hat und halt ein berufen werden musste weil jetzt weil jede jede Aka da den Bundestrainer oder Bundstrainerin benötigt und er war irgendwie auf dem Abstell gleißen jemand hat sich für uns interessiert.
00:52:42: dementsprechend ja Leidenschaftslos waren die Lehrgänge, die Turniere.
00:52:49: Die Freundschaftsspiele, die wir gemacht haben in irgendwelchen kleinen Hallen, Märzwerk-Hallen sind irgendwo... Selber
00:52:57: den Boden aufgebaut?
00:52:59: So ungefähr so hat sich das angefühlt und es war ein Sommer, die alle geopfert haben weil das eigentlich unsere Pausen waren.
00:53:07: Für mich war das immer besonders herausfordernd.
00:53:09: Ich war lange in den USA, bin zurückgekommen hatte dann irgendwann richtig fern, wir wollte eigentlich in Berlin bleiben.
00:53:15: Bin dann nach Chemnitz gegangen weil ich nicht so weit weg von Berlin getraut habe.
00:53:18: Bin aber weiter in Pott nach Herne gegangen und war wieder sehr viel weiter weg von Berlin und wollte die Sommer nutzen um mit meiner Familie zu sein meine Freundin hinzusehen.
00:53:27: Und dann wolltest du trotzdem irgendwie Teil des A-Carders sein und hast dich auch verpflichtet bis dann immer nach Keenbaum hingetuckert und war es halt wieder nicht zu Hause.
00:53:39: Es hat halt wieder keine Zeit für die schönen Dinge im Leben oder vielleicht auch mal Recovery von einer Saison.
00:53:46: Und deswegen hatte ich große Ambivalenzen damit, das zu tun und war trotzdem unheimlich stolz und es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.
00:53:51: Das war eine sehr prägende Zeit.
00:53:54: Und ich persönlich hatte die Herausforderung dass ich vom College kam.
00:53:58: und man kann sich ja vorstellen wenn mein Bundes Trainer hat die jeden Sommer wechseln dann befassen sie sich ordentlich groß mit den Spielerinnen.
00:54:05: Eigentlich wurden immer nur... also ich bin dann da irgendwie reingerutscht und habe mir gesagt, hey ihre Team müsste man sich mal angucken.
00:54:10: Die kommt vom College.
00:54:12: Und das ist in der Bundesliga ganz gut.
00:54:14: Das heißt ich wurde so pflichtmäßig die ersten Male eingeladen und hab es dann irgendwie im Kader geschafft aber man hat sich nicht großartig für mich interessiert oder sich mit mir entwickelt.
00:54:23: nachdem ich zum Beispiel in die zweite Bundesliga gewechselt bin habe ich nie wieder was von einem Bundestrainer gehört.
00:54:28: Also hat sich einfach nie wieder jemand bei mir gemeldet.
00:54:35: Da hab ich natürlich schon ein bisschen dran zu knabbern gehabt.
00:54:40: Krass!
00:54:42: Aber wir sind jetzt an einem anderen, haben uns entwickelt und es geht nur noch nach vorne.
00:54:52: Sehr gut.
00:54:53: Das ist doch was.
00:54:54: Hast du das schön gesagt?
00:54:57: Gut gefiltert.
00:54:58: Sehr good.
00:54:59: Check.
00:55:01: Zwei Kurze haben wir noch.
00:55:02: Würdest Du dein Doktor noch mal machen.
00:55:06: Also nicht würdest du jetzt einen zweiten Doktor machen, sondern ja das kam wirklich aus tiefstem Herzen gerade.
00:55:12: Tell me!
00:55:13: Ja also ich habe so ein Bachelorstudium gemacht was ich nur abhaken musste hab dann ein Masterstudium gedacht wo ich mich in die Themen verlebt habe und konnte dann noch spezieller werden und habe etwas promoviert was mir eine Leidenschaft in mir erweckt hat.
00:55:29: Und deswegen, je länger ich studiert habe oder gelernt hab in meinem Leben, desto spezifischer und interessanter wurde es eigentlich.
00:55:36: Und desto besser wurden auch immer meine Noten.
00:55:39: Deswegen die Promotionszeit hat mich sehr geprägt.
00:55:42: Auch heute dass sich so strukturiert in meinem Kopf bin und gut organisiert bin, das habe ich vor allem der Promotion Zeit zu verdanken.
00:55:50: Ich bin sehr dankbar, dass ich das gemacht habe.
00:55:53: Ich habe da sehr viel gelernt!
00:55:55: Ich habe dich natürlich auch ein bisschen auf Instagram gestalkt, bevor wir hier reingegangen sind.
00:55:59: Du hattest es im Jahr zwanzig-dreiundzwanzig dann als du den PhD fertig gemacht hast so einen schönen Text geschrieben und du hast geschrieben Beyond Happy and Proud that I could close this chapter in my life!
00:56:11: Ja, also aber war ja auch krass.
00:56:29: Also du hast gesagt, du kommst aus nem Akademiker-Innen?
00:56:33: Hast du ganz klar gesagt?
00:56:35: Haushalt und hast also irgendwie deine Mama als Vorbild?
00:56:40: Ja,
00:56:44: also ich war so hundert Prozent Mama-Kind gewesen.
00:56:49: Oder bin es noch?
00:56:50: Also sie prägt mich ja auch heute noch.
00:56:54: Und ich habe diesen Weg gegangen um sie zu beeindrucken und jetzt sagen guck mal Mama ich kann weitest!
00:57:00: Ich kriege das hin.
00:57:03: Meine Mama hat viele Jahre oder hat eine Karriere als Ärztin gemacht Ein sehr, sehr schwieriger Bereich ausgesucht in der Onkologie.
00:57:13: Und auch vieles davon mit nach Hause getragen.
00:57:18: Am Bar war einfach eine sehr tolle Person und ein sehr tolles Vorbild.
00:57:24: Wunderbar!
00:57:24: Ich bin mir ganz sicher sie ist richtig stolz auf dich, Dr.
00:57:28: Mojo.
00:57:29: You're doing it, you are doing it.
00:57:32: Ich heule auch.
00:57:34: Eine Schnelle haben wir noch.
00:57:36: Was wird am wichtigsten für die HMWM?
00:57:40: ganz
00:57:40: anderes Thema.
00:57:42: Ganz easy, voller Hallen kommt alle in die U-Barena, in die Max Schmelinghalle besetzt jeden freien Platz schreibt, feuert dieses...feuert die Teams an nicht nur unsere.
00:57:52: also kommt auf jeden Fall zu den deutschen Frauen.
00:57:56: Also das ist ein Muss aber geht auch zu den anderen Spielen und zeigt dass es in Deutschland Basketball Kultur gibt für den Frauen Basketball.
00:58:08: Das müssen wir schaffen, dass die Hallen vor sind.
00:58:10: Und das Leute sich ... Ich hatte einen Moment vielleicht ganz kurz bei der EM-Vorrunde in Hamburg.
00:58:19: Da war ich auch als CV-Expertin dabei und wieder.
00:58:21: Ich war ganz nah am Spielfeld dran.
00:58:23: Da kannst du ja auch so kleine Sachen beobachten.
00:58:26: Die Hamburger Halle, in der wir gespielt haben, war Pick-A-Packe voll.
00:58:30: Die hat keine nicht viel Kapazität.
00:58:32: Ich glaub, drei Tausend Fünfhundert Leute passen da rein.
00:58:34: aber sie war für das Deutschland gegen Spanienspiel ausverkauft Und Leonid Fiebig kennt natürlich die spanische Nationalmannschaft sehr gut.
00:58:41: Ich habe einen Moment beobachtet zwischen Leoni Fiebig und einer spanischen Spielerin kurz vor dem Spiel, und sie stand in der Halle und hat so gemacht... Also ich hab natürlich nur die Körpersprache...
00:58:50: ...Spanierinnen oder...?
00:58:51: Die
00:58:51: Spanierinnen!
00:58:52: Habe natürlich die Körtersprache interpretiert.
00:58:54: aber sie hat mit ihren Händen gezeigt Wahnsinn was hier für eine Atmosphäre herrscht.
00:58:57: Hat mit ihren händen quasi umhergezeigt.
00:59:00: Und Leonide Fiebing hat ganz stolz hingeneckt und gesagt ja cool ne?
00:59:05: Und diesen Moment für die Gästinnen bei der WM, dass sie in den Heinen stehen und sagen Alter was geht denn hier in Deutschland?
00:59:13: Was ist das für eine geile Atmosphäre?
00:59:15: Das müssen wir auf jeden Fall schaffen.
00:59:17: Ich bin auch gerade von unserem Thema davor noch irgendwie nach dem Wasser gebaut.
00:59:21: aber ich sagte was und ich habe das auch schon in mehreren Folgen gesagt.
00:59:24: Das catcht mich jedes Mal.
00:59:26: Ich hab jetzt auch wirklich lange selber keinen Sport mehr gemacht, aber wenn ich eine volle Halle sehe mit Menschen die das Frauenteam anfeuern... ...ich habe jedes mal Pipi in den Augen!
00:59:36: Es ist so besonders es wiegt so viel und deswegen wenn ihr das hört holt euch ein Ticket.
00:59:45: Auch wenn ihr einfach nur da sitzt.
00:59:47: it's important.
00:59:49: Show up.
00:59:51: Wir sind ein bisschen in der Zeit hinterher, ich hoffe du hast noch einen kleinen Moment weil wir haben noch zwei weitere Kategorie.
00:59:55: Ich mach schnell jetzt!
00:59:57: Nö, wir nehmen uns Zeit außer du musst weg.
00:59:59: aber ich wollte nur mal kurz sagen wie machen wir weiter?
01:00:02: Äh
01:00:03: links...ich bin Linkshandlerin.
01:00:04: Das?
01:00:04: Mhm.
01:00:06: Lefty und dann ist es jetzt.
01:00:09: man mit diesen Filter ist scheiße.
01:00:12: Zeit für den Einwurf.
01:00:14: Ah!
01:00:15: Dein
01:00:15: Thema dass du hier platzieren kannst völlig frei und kreativ.
01:00:21: Ja, ich hab's eigentlich schon... Was
01:00:22: hast du uns mitgebracht?
01:00:24: Das geht jetzt schnell.
01:00:24: Ich habe es eigentlich schon eingangs gesagt Wir müssen weg von diesem Baby-Syndrom im Frauensport Vor allem Frauensport der auf ehrenamtlichen Strukturen aufgebaut wird.
01:00:38: Es ist ehrenhaft und es ist toll und bemerkenswert was Menschen in die Spur... Und das ist nicht nur der Frauenbarz geballt Aber in diese Sportarten hineingeben und ohne Ehrenämter würde es viele Sportarten so in der organisierten Form in Deutschland heute nicht geben.
01:00:55: Aber wenn wir den Schritt zur Professionalisierung schaffen wollen, wenn wir Leistungssport machen wollen müssen wir weg von diesem Baby-Syndrom und dann brauchen wir alle eine gesunde Distanz zu dem Produkt und müssen Entscheidungen treffen die im besten für das Produkt sind und nicht in eigenen Interessen fürs eigene Ego, fürs eigener Herz für die eigene Leidenschaft.
01:01:19: Und vielleicht noch einen Punkt.
01:01:22: Mein eigenes Ziel ist, dass wir es schaffen, das auch aktive Spielerinnen mehr mitgestalten.
01:01:31: Dass nicht immer über die Köpfe der Spielerin hinweg entschieden wird wie Strukturen aussehen soll und wie ihr Arbeitsalltag aussehen sollen sondern dass wir Spielerinnen an den Tisch bekommen ähnlich wie es auch in den USA beispielsweise vorgelebt wird.
01:01:44: Da haben die Spielerinnen ihren eigenen CBA ausgehandelt.
01:01:48: Ich möchte, dass wir das in Deutschland schaffen und das sind aber Schritte fünf sechs sieben wahrscheinlich Aber dass wir irgendwann dahin kommen, dass auch Spielerinnen sich einbringen und mitgestalten Und eine Stimme bekommen.
01:01:59: Weil aktuell wird immer über die SpielerInnen gesprochen und über die Spielerin entschieden und über Die Lebensrealitäten der SpielerInn entschieden und ich möchte da hinkommen Dass die ermächtigt werden für sich selbst zu sprechen
01:02:12: muss die WBL sich auch mehr wie ein Start-up organisieren.
01:02:17: Du hast es vorhin schon gesagt, so läuft's in den USA, so leutzt ja tatsächlich nicht nur in der WNBA oder bei Unrivaled was ja literally ein Start up ist sondern auch keine Ahnung in der MLS und W... das heißt nicht WMLS ich hab's vergessen!
01:02:32: Das ist jetzt mein Fail.
01:02:34: aber in der Frauenfußballliga da drüben auf jeden Fall Da wird alles total wirtschaftlich gesehen, da wird alles eben wie ein Start-up organisiert und das funktioniert dadurch mir ziemlich gut.
01:02:45: Ja ich glaube es braucht gar nicht so wirklich den Start up Gedanken.
01:02:49: aber du hast schon gesagt Wir müssen wirtschaftliche agieren.
01:02:52: Und wenn man mit dem Baby-Syndrom aus einer Leidenschaft und Emotionalität heraus agiert dann ist das selten wirtschaftlicher und da möchte ich dann halt einfach wegkommen.
01:03:04: Oder da müssen wir, denke ich als Liga und als Frauenbasketball in Deutschland von weg kommen.
01:03:10: Einfach ein bisschen professioneller werden und auch wirtschaftlicher Arkien.
01:03:15: Voll W-N-W-S-A!
01:03:17: Das war jetzt noch mir wichtig, das hörst du nicht stehen lassen?
01:03:22: Ja ist gut okay.
01:03:25: Da einmal war gut.
01:03:26: Ich hoffe es hört jemand zu und dreht an den richtigen Schrauben.
01:03:32: oder hört dir zu... wenn du in Sommerhändeschütteln gehst.
01:03:38: All righty, letzte Runde ist der Head Coach und ich bin sehr gespannt was du jetzt sagst!
01:03:44: In dieser Kategorie dürfen meine Gäste auch ganz kreativ antworten wer oder vielleicht auch was eine Tätigkeit oder irgendwas ganz Wildes das wir noch nie hatten fungiert für dich in deinem Leben?
01:03:58: Oder hat fungelt in der Vergangenheit wie ein Head Coach?
01:04:05: Für mich sind das nicht Dinge, sondern vor allem Menschen.
01:04:08: Ich habe schon über meine Mutter gesprochen und die hat mir zwei wundervolle beste Freundinnen hinterlassen, die heute meine Tanten sind oder die ich quasi als meine Tante jetzt heute instrumentalisiere.
01:04:22: Die sind meine Familie geworden und sie haben mich durch diesen Prozess natürlich begleitet.
01:04:26: Sie haben selber ihre beste Freundin verloren.
01:04:28: Es sind zwei sehr unterschiedliche Frauen.
01:04:31: Kenne ich schon seitdem ich, weiß nicht, in Windeln war.
01:04:36: Und die sind auf jeden Fall meine Headcoaches.
01:04:40: so was das Leben allgemein betrifft auch gerade weil sie so unterschiedlich sind, decken die eigentlich alles ab, was ich brauchen könnte an Rat jemals in meinem Leben.
01:04:51: und tatsächlich neuere Headcoachs, die ich aber auch nicht missen wollen würde grade im Bezug auf Basketball sind den von mir vorhin schon angesprochenen Alexander Frisch und seine Frau Eissa Frisch.
01:05:04: Ich habe Alex ja wie gesagt, zwanzig-dreundzwanzig kennengelernt.
01:05:06: der ist Kommentator.
01:05:09: wir machen vor allem die Frauen Nationalmannschaft oft zusammen eher als Kommentator ich als TV-Experte Und Alex ist so ein richtig richtig toller Mensch.
01:05:19: Der ist richtig sauber richtig stabil richtig gerade richtig fair.
01:05:26: Er war zum Beispiel die erste Person, die ich angerufen habe um zu fragen.
01:05:30: Ich wurde ja gefragt ob ich mich zur Wahl stellen lassen möchte als Vorstandsvorsitzender für die DBBL und er war der erstpersonen, den ich gefragt hab.
01:05:39: Hey Alex was hältst du davon?
01:05:42: Und habe ich nochmal mehr gemerkt auch durch diesen ganzen Prozess?
01:05:45: dass mir sein Rat sehr wichtig ist.
01:05:47: Der hat so eine sehr besondere und kluge Art des Richter im Hauptberuf Mit dem einfach mal so Dinge durchzuspielen, ihnen nach Feedback zu fragen ist für mich total wichtig geworden.
01:06:01: Gerade in Bezug auf Basketball wenn ich da vor so großen Entscheidungen stehe und seine Frau Eiser ist das komplette Ebenbild von ihm.
01:06:07: also ich habe noch nie einen perfekten Menschen in meinem Leben getroffen Und Eiser isst nochmal mehr wie große Schwester als Alex.
01:06:16: Aber trotzdem ihre Meinung ihr Rat.
01:06:20: In vielerlei Hinsicht ist sie auch eine Person, die ich auf jeden Fall immer anrufe und nach Rat frage.
01:06:25: Und das sind einfach für mich so Wegweise in meinem Leben.
01:06:28: Ich glaube, die vier Personen.
01:06:30: Ich weiß gar nicht ob denen das so bewusst ist aber ohne die würde es nicht gehen.
01:06:36: Wie schön!
01:06:36: Dann schicken wir vielleicht den jetzt mal im Anschluss diesen Ausschnitt weil es ist schon noch wichtig den Leuten das zu sagen Das
01:06:46: alle
01:06:46: wissen, wie wichtig man für einen ist.
01:06:49: Weil es ist doch auch schön zu wissen, dass man für jemand anderen so ein Leuchtturm ist und offensichtlich eine besondere Rolle oder Wirkung hat.
01:06:59: Total, wenn du sagst was ganz Wichtige, ich muss es denen eigentlich viel öfter sagen.
01:07:03: Man setzt das immer voraus.
01:07:05: Man hat dann diese Menschen im Leben gefunden die für einen total wichtig sind.
01:07:09: Und ich finde, man kann gar nicht... werde mich auf jeden Fall vornehmen, gerade diesen wichtigen Menschen in meinem Leben noch viel öfter zu sagen wie wichtig sie mir sind und wie besonders die für mich sind.
01:07:20: Und da auch so noch mehr Wertschätzung reinzubringen.
01:07:23: Das finde ich auf jeden fall ein Thema weil Zeit, viel Zeit habe ich nicht oft, auch viele Freundinnen, die oft sauer sind auf mich, weil ich eben oft nicht da bin.
01:07:32: Und auch da ich hab einen wundervollen Freundin im Kreis ganz tolle Frauen, die sehr geduldig mit mir sind nicht immer da sein kann.
01:07:46: Irritier, das war eine tolle Folge!
01:07:49: Das war ne ganz besondere schöne Stunde.
01:07:51: Tausend Dank dass du so offen warst aus deinem Herzen gesprochen hast, uns einen Einblick gegeben hast in die verschiedenen Welten, die du kombinierst und auch die Struggles, die dazugehören.
01:08:04: Wir drücken dir das ganze Team mit jetzt inzwischen über hundert Ladies, die hier schon hinter einander oder nebeneinander stehen.
01:08:12: wir drücken ganz fest die Daumen natürlich dass die DBBA die neue europäische WNWA wird.
01:08:20: Und zu guter Letzt hast du noch eine kleine Aufgabe, weil wie sich das in einem guten Team gehört brauchen wir alle manchmal ein Peptalk.
01:08:27: Brauchen wir eine kleine Motivationsrede und deswegen darfst du jetzt diese Folge schließen mit genau das einen kleinen Peptok an alle Zuhörenden und darfst ihnen sagen warum man immer an seine Ziege und seine Wünsche glauben muss egal was
01:08:42: passiert.
01:08:44: Das ist jetzt ne große Aufgabe.
01:08:46: ja ich glaube wir sind damit gestartet dass es vor allem Vorwärts oder schön ist, das Leben vorwärzgerichtet zu leben.
01:08:54: Und ich glaube also... Ich lebe das auf jeden Fall in meinem Leben.
01:09:00: Das ist in meiner DNA und Lisa du bist es aber auch.
01:09:04: Und viele Frauen die du hier auch interviewst haben diesen vorwärt gerichteten Weg und diesen vorwarz gerichteten Blick.
01:09:15: Du hast es so schön gesagt bevor wir diese Aufnahme gestartet haben weil wir uns kurz eingeschickt haben Man muss auch mal durchatmen, man muss sich auch mal auswohnen.
01:09:23: Und ich glaube... Das ist das, was wir vielleicht so ein bisschen aus dieser Folge und aus unserem Gespräch mit auf den Weg nehmen können und sollen bei aller Vielseitigkeit und bei aller Menge an Themen, Fülle an Themen die wir machen,
01:09:40: die
01:09:40: du machst, die ich mache, die das ganze Team hier macht.
01:09:44: Es ist wichtig, sich kleine Inseln zu schaffen.
01:09:47: Vielleicht sind es auch Menschen, die diese kleinen Inseln sind oder Orte, aber ab und zu durchzuatmen.
01:09:53: Oder man geht mal ins Gym und pumpt, dass man nichts anderes mehr denken kann außer an den Schmerz in den Muskeln.
01:10:01: Findet Inselnen?
01:10:02: Findet heraus was eure Inselnn sind?
01:10:05: Nutzt diese Inselne
01:10:05: um durchzuschnaufen
01:10:06: dann geht weiter nach vorne weil Team Nisa ist gold wert und das ist sehr schön, dass diesen Ort hier gibt und dass du diese Geschichten erzählst mit diesen ganz tollen Frauen und Verwöhnlichkeiten, durchschlafen und weitermachen.